Bilder meiner Vorfahren

Bilder meiner Urgroßeltern, Ur-Urgroßeltern, 3-fachen Urgroßeltern und sogar eines 4-fachen Urgroßvaters – wahre Schätze aus dem Familienarchiv!

Bild_Ferger Simon jun
Simon Ferger jun., * 1863 in Erdewik, Srem
Urgroßvater, väterliche Linie

Bild_Ferger Simon sen
Simon Ferger sen., * 1838 in Bukin, Batschka
Ur-Urgroßvater, väterliche Linie

Bild_Fischer Eva
Eva Fischer, * 1839 in Palanka, Batschka
Ur-Urgroßmutter, väterliche Linie

Bild_Fuchs Kreszenzia
Crescenzia Fuchs, * 1822 in Zlabings (Slavonice), Mähren
3-fache Urgroßmutter, mütterliche Linie

Bild_Grossmann Anastasia
Anastasia Großmann, * 1864 in Zlabings (Slavonice), Mähren
Ur-Urgroßmutter, mütterliche Linie

Grossmann Johann
Johann Großmann, * 1820 in Heidenreichstein, Niederösterreich
3-facher Urgroßvater, mütterliche Linie

Bild_Kist Josef III
Josef Kist, * 1884 in Erdewik, Srem
Urgroßvater, väterliche Linie

Bild_Klemm Magdalena
Magdalena Klemm, * 1860 in Gajdobra, Batschka
Ur-Urgroßmutter, väterliche Linie

Josef Maul Sohn (2)
Josef Maul jun., * 1889 in Baden bei Wien, Niederösterreich
Urgroßvater, mütterliche Linie

Bild_Maul Josef
Josef Maul sen., * 1864 in Baden bei Wien, Niederösterreich
Ur-Urgroßvater, mütterliche Linie

Bild_Nowak Katharina
Katharina Nowak, * 1871 in Baden bei Wien, Niederösterreich
Ur-Urgroßmutter, mütterliche Linie

Bild_Rauffer Anton
Anton Rauffer, * 1806 in Kauth (Kdyne), Böhmen
4-facher Urgroßvater, mütterliche Linie

Bild_Rauffer Maria
Maria Rauffer, * 1868 in Wiener Neudorf, Niederösterreich
Ur-Urgroßmutter, mütterliche Linie

Bild_Ruppaner Eva
Eva Ruppaner, * 1885 in Gajdobra, Batschka
Urgroßmutter, väterliche Linie

Bild_Walenta Johann sen
Johann Walenta, * 1866 in Trebitsch (Třebíč), Mähren
Ur-Urgroßvater, mütterliche Linie

Bild_Wax Alois
Alois Wax, * 1859 in Alkoven, Oberösterreich
Ur-Urgroßvater, mütterliche Linie

„Zeitreise durch die Familiengeschichte“ – Ein Beitrag im Magazin „Granatapfel“

Ein Interview zum Thema Ahnenforschung im „Granatapfel“, dem Monatsmagazin des Ordens der Barmherzigen Brüder.

Der Orden der Barmherzigen Brüder gibt seit dem Jahr 1932 das Magazin „Granatapfel“ heraus. Monatlich bietet es auf 36 Seiten zahlreiche Informationen zu unterschiedlichen Themen wie Medizin, dem Wirken des Ordens, kulturellen Sehenswürdigkeiten oder Brauchtum und Tradition.

In der Novemberausgabe 2019 befassen sich Sandra Knopp und Udo Seelhofer mit dem Thema Ahnenforschung. Für ihren Beitrag „Zeitreise durch die Familiengeschichte“ sprachen sie unter anderem mit dem ORF-Journalisten Ernst Gelegs, der in der Wohnung einer verstorbenen Wahltante eine Schachtel mit Briefen aus den Jahren 1933-1944 fand und diese in Form eines Buchs unter dem Titel „Liebe Mama, ich lebe noch! Die Briefe des Frontsoldaten Leonard Wohlschläger“* veröffentlichte.

Udo Seelhofer interviewte auch mich für diesen Beitrag. Auf seine Fragen nach dem „Woher komme ich? Wer waren meine Vorfahren?“ sprachen wir darüber, wie mich die Erzählungen meiner Großmutter zur Ahnenforschung brachten, und dass ein „Wasenmeister“ nichts mit der Erzeugung von Blumenvasen zu tun hat…

Beitrag lesen

* Ernst Gelegs: Liebe Mama, ich lebe noch! Die Briefe des Frontsoldaten Leonard Wohlschläger. Verlag Kremay & Scheriau, ISBN 978-3-218-01161-7, 208 Seiten, € 22,-.

Radiointerview „Der Boom der Stammbaumforschung“

Ein Beitrag der Sendereihe Ö1 Momente zum Thema Ahnenforschung.

Am 17. Juni 2019 sendete Ö1 in der Reihe „Moment – Leben heute“ einen von Tanja Rogaunig gestalteten Beitrag zum Thema Ahnenforschung:

„Lange war das Image der Ahnenforschung schlecht. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand sie im Verdacht, die nationalsozialistische Sippenforschung fortzuführen. Später galt es als altmodisch, in der Freizeit Stammbäume zu zeichnen. Inzwischen hat sich das Bild gewandelt. Seit Österreichs Kirchenbücher per Mouse-Klick von zu Hause aus einzusehen sind, steigt die Zahl der Hobby-Genealogen – so nennt man die Freizeit-Familienforscher im Fachjargon.“

Für diese Sendung interviewte sie:

  • Leopold Strenn, Präsident der ÖFR,
  • Felix Gundacker, Berufsgenealoge und Gründer von GenTeam,
  • Thomas Aigner, Direktor des Diözesanarchivs St. Pölten und Präsident ICARUS,
  • Wolfgang Krüger, Psychotherapeut
  • und mich, Gabi Rudinger

Zu hören hier bis 24. Juni 2019: https://oe1.orf.at/player/20190617/556507

 

Nu seim’r uff Gajdobra g’fohra

Eine kleine Zeitreise – Das Überqueren der Donau heute und vor 100 Jahren

Es gibt nur wenige Situationen, in denen mir „der technische Fortschritt“ so bewusst wird wie beim Überqueren der Donau über die Georgsbrücke bei Traismauer in Niederösterreich.

Ich lebe heute in Stockerau nahe bei Wien, Familie und Freunde aus Kindheitstagen sind in Oberösterreich. Und so bin ich mit meinem Mann und meiner Tochter des Öfteren unterwegs nach „dahoam“.

Seit 2010 geht das noch schneller, denn in diesem Jahr wurde die Georgsbrücke eröffnet und wir ersparen uns 15 Minuten Fahrzeit. Wir packen also unsere Taschen, steigen ins Auto und fahren Richtung Krems. Nehmen nach ein paar Fahrminuten durch die traumhafte Auenlandschaft die Abzweigung Richtung St. Pölten – und plötzlich ist unter uns dieser herrliche Strom, die Donau, die mich schon als kleines Kind so faszinierte.

Ich liebe es, über diese Brücke zu fahren. Und jedes Mal denke ich an die ganz schlichte, unprätentiöse Geschichte, die mir meine Oma vom damaligen Überqueren der Donau erzählt hat.

„O mol im Johr sein mer uff Gajdobra zur Kerchweih g’fohra. Iwr die Fruska Gora, des Frankagebirge. Mir henn V’rwandte g’habt uff Gajdobra, die Mottr wor vun dort. So sein mer mit’n Waage un‘ de Pferd nuff zur Donau g’fohra un‘ sein dort mit der Fähr‘ iwr die Donau.“

Das war in den 1930er Jahren, in der Vojvodina, heute Serbien. Meine Großeltern lebten in Erdewik, einem kleinen Ort gut 20 Kilometer südlich von Palanka. Anlässlich des jährlich stattfindenden Festes der „Kirchweih“ (Kerchweih) fuhren sie ein Mal im Jahr nach Gajdobra, dem Geburtsort meiner Urgroßmutter. Das Transportmittel war der von meinem Großonkel, dem Wagnermeister Josef Steiner hergestellte Wagen mit den Pferden Jantschi und Jultschi – ein „Automobil“ hatte zu dieser Zeit kaum jemand in Erdewik. Zuerst ging es die rund 20 Kilometer über das Frankengebirge, eine hügelige Landschaft zwischen der Donau und den fruchtbaren Ebenen Syrmiens. Bei Palanka fuhren die Fuhrwerke auf die Fähre auf, um die Donau zu überqueren.

Ferry_Ram-Stara_Palanka
Fähre über die Donau, bei Palanka © Pudelek (CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0))

Es ist jedes Mal eine kleine Zeitreise für mich, wenn ich weniger als 100 Jahre später mit allem Komfort und aller Bequemlichkeit etwas mehr oder weniger auf’s Gas drücke und einfach so, ohne Aufwand die Donau überquere. Denn jedes Mal schweifen meine Gedanken ab zu meiner Oma und ihren vielen Erzählungen, die mir Erdewik mit all seinen Geschichten als Ort nahegebracht haben.

Und so verbinden sich für mich bei einer simplen Donauquerung mehrere Stationen meiner Familiengeschichte: Von „dahaam“ in Stockerau fahre ich nach „dahoam“ in Oberösterreich und denke dabei an das „d’rhoom“ meiner Oma, Erdewik.

Und die Donau ist das verbindende Element.

GenTeam – Genealogische Datenbanken

GenTeam ist eine Initiative des Berufsgenealogen Prof. Felix Gundacker, bei der Historiker und private Forscher eine Vielzahl an Datenbanken für die Familienforschung zur Verfügung stellen.

Nach einer Registrierung und Anmeldung unter www.genteam.eu können Sie kostenfrei auf alle Datenbanken zugreifen.

Zwei der verfügbaren Datenbanken haben mir bei der Erforschung meiner Vorfahren aus der ehemaligen K und K Monarchie besonders geholfen – das Ortsverzeichnis und die Indices zu Tauf-, Trauungs- und Sterbebüchern.

Im Ortsverzeichnis hat Prof. Gundacker zirka 72.000 Orte aus Österreich, Tschechien, Südtirol und Slowenien erfasst. Gerade bei schwer lesbaren Ortsnamen ist diese Datenbank hilfreich, da auch nach Namensteilen gesucht werden kann. Neben Informationen zu Pfarrnamen, eventuellen Vorpfarren und dem Zeitraum der Matrikenführung bietet das Ortsverzeichnis auch Links auf die entsprechenden Kirchenbuchportale.

Für die Suche nach einzelnen Vorfahren verwende ich die Indices. Diese Datenbanken enthalten Einträge aus Wien, Ober- und Niederösterreich, dem Burgenland, der Steiermark, Böhmen und Mähren sowie Schlesien. Zahlreiche private Forscher beteiligen sich an diesem Projekt, indem sie einzelne Kirchenbücher indizieren und GenTeam zur Verfügung stellen.